DENKabschöpfungen

Wie mache ich mich bemerkbar, wie dringe ich nach außen? Was passiert mit einem Gedanken, der in die Welt will? Welche Hindernisse muss er überwinden? Hat er überhaupt eine Chance? Wer hört mir zu? Ist da überhaupt jemand? Umgekehrt: Wer spricht zu mir? Ist es für mich wichtig?

Denken, vom Geistesblitz oder der Intuition – die ich auch zum Denken rechne – bis zum systematischen, methodischen Ableiten, findet am Anfang im Verborgenen statt, im eigenen Körper, in der eigenen Hirnschale. Was passiert damit, wenn es sich mir schließlich als geformter Gedanke in der Vorstellung gegenüberstellt?

Der Mund spricht aus, die Hand schreibt auf….und trifft, nachdem es damit die erste Wand überwunden hat, auf die Nächste, – das Ohr, die Aufmerksamkeit, die Aufnahmefähigkeit und das Denkvermögen des anderen. Wenn dieser Prozess an einem dieser Punkte gestört ist, ist dem Denken die Möglichkeit für Reflexion und Weiterdenken genommen. Es bleibt in der eigenen Möbiusschleife.

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